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  • Silke Hoffmann

Aus für das Anbauprojekt

Leider wird dies das letzte Update des Anbauprojekts sein... Nachdem viel Zeit, Energie und Geld in das Projekt geflossen sind, müssen wir nun leider schweren Herzens bekannt geben, dass das Projekt beendet wird.


Nach anfänglichen Startschwierigkeiten hatten wir Anfang 2019 dann endlich das passende Feld gefunden, das Wetter spielte mit und auch sonst lief dieses Mal alles nach Plan. Es wurde eine Wahnsinns-Ernte! Die Jungs schufteten die ganzen Sommerferien um den geernteten Mais vom Kolben zu entfernen, um es danach zu Maismehl verarbeiten zu lassen. Da Ergebnis war gewaltig: 6 Tonnen Maismehl! Maismehl ist die Hauptmahlzeit im Projekt. Mit Wasser vermengt ergibt es "Posho", was an 5 von 7 Tagen der Woche gegessen wird. Mit dieser Ernte hätten wir uns 5 Jahre lang von unserem eigens angebauten Essen ernähren können!

So ein Glück hatten wir leider die zwei folgenden Ernten nicht: Hefitge Regenfälle (es ist ein ohnehin feuchtes Gebiet) und Affen und Kühe, die sich an dem Feld bedienten, liesen nur noch einen Bruchtteil der vorherigen Ernte stehen. Gemeinsam mit den anfänglichen Schwierigkeiten, eben zwei fast komplett unbrauchbaren Ernten und der Ungewissheit, wie das Wetter die nächste Saison mitspielen würde, mussten wir das Projekt leider abbrechen, da wir uns keine weitere Investition mehr leisten konnten.

Natürlich hätte das Wetter in der nächsten Saison auch wieder super werden können und uns erneut eine ergiebe Ernte bringen können, aber es könnte eben auch wieder komplett verregnet sein und für uns ein Fass ohne Boden werden.


Nichtsdestotrotz hat uns das Projekt einiges gebracht! Die eine große Ernte hat uns maßgeblich durch die Corona-Zeiten geholfen! Dadurch, dass wir unser eigenes Maismehl hatten, waren wir permanent mit genügend Essen für unsere Kinder vorsorgt und konnten auch den Älteren, die schon ausgezogen waren, mit Essen unter die Arme greifen als die Lebensmittle teilweise knapp wurden in Uganda. Außerdem haben die Kinder gelernt, was es heißt für sein eigenes Essen zu arbeiten. Und der größte positive Aspekt ist: Mussisi! Einer unserer ehemaligen Kinder, der für uns vor Ort auf dem Feld gearbeitet hat. Er ist total aufgeblüht, Selbstvertrauen gewonnen und kann nun mit einem Startkapital von uns einen Teil des Feldes weiter bewirtschaften.


Als "voller Erfolg auf ganzer Linie" kann man es wahrscheinlich nicht ganz betrachten, aber es war, ist und bleibt auf alle Fälle eine sehr positive Erfahrung, die uns allemal in der ein oder anderen Situation weiter geholfen hat!

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